Ausgeglichenheit mit Qi Gong - Roland Mark Brunner - Portrait

PERSÖNLICH

Fernöstlichen Philosophien haben mich schon früh interessiert – und das habe ich dann auch wieder für Jahrzehnte vergessen. Erst im etwas reiferen Alter und den damit folgenden Veränderungen im Leben fand ich dann zurück zu meinem tiefen Interesse und damit auch zur Auseinandersetzung mit mir und meinem persönlichen Wachstum. In dieser Zeit durfte ich auch einige Dinge ausprobieren, bis ich dann 2018 mit Qi Gong das fand, was ich suchte. Ein segensreicher Ausgleich zu meinem Job in der IT-Branche.

Seit ich Qi Gong praktiziere, hat sich mein Körpergefühl stetig verbessert, meine Konzentrationsfähigkeit vergrössert und meine Selbstwahrnehmung im körperlichen und geistigen Bereich erhöht.

Zuvor habe ich mehrere Jahre regelmässig meditiert und die Körperübungen des Jikyojutsu geübt («yoga-ähnliche Übungen»). Die Körperübungen des Jikyojutsu dehnen Bänder, Muskeln und Wirbelsäule, lösen Anspannungen, kräftigen und stabilisieren die Haltung. All das bietet auch Qi Gong, zusätzlich wird jedoch der Fokus bewusst nach innen gerichtet.

Neben dem Fokus auf das Innere spielt der Atem als Verbindung zwischen innen und aussen eine grosse Rolle. Mit dem Atem setze ich mich aktuell stark auseinander und integriere die Erkenntnisse in die Qi Gong Übungen.

Seit einigen Jahren setze ich mich wieder mit den östlichen Hauptphilosophien (u.a. Buddhismus, Ayurveda) auseinander und suche Wege, diese in unserem westlichen Alltag zu verankern. Von den Jahrtausende alten Weisheiten können wir auch in der heutigen Zeit sehr viel profitieren und übernehmen.

MEINE AUSBILDUNG

Seit 2020 befinde ich mich in der Ausbildung zum Qi Gong Kursleiter nach Schweizerischen Gesellschaft für Qigong und Taijiquan (SGQT) an der Dao Qigong Schule in Bern nach dem Lehrsystem des «Qigong Yangsheng».

MEINE KENNTNISSE UND ERFAHRUNGEN

Qigong Yangsheng – Urs Zimmerli / Michael Beck / Prof. Jiao Guroui
(abgeschlossene Ausbildungsmodule, kursiv noch nicht abgeschlossen)

  • 15 Ausdrucksformen des Taiji-QiGong (Einführung Teil 1 und 2, Vertiefung)

  • Spannungsbögen

  • Philosophie & Didaktik (Daoismus, Konfuzianismus, Buddhismus)

  • Die 6 heilenden Laute

  • Das Spiel der 5 Tiere

    • Affe

    • Bär und Kranich

    • Tiger und Hirsch

    • Vertiefung, alle Tiere

  • Die 8 Brokate (Einführung Teil 1 und 2 und Vertiefung)

  • Erfahrbare Anatomie

  • Grundlagen der TCM

MEINE WERTE, PRIZIPIEN IM UNTERRICHT

  • Wir pflegen einen respektvollen Umgang untereinander

  • Die Übungen werden Schritt für Schritt angeleitet, die verschiedene Aspekte langsam aufgebaut

  • die Qualität der Übungen ist wichtiger als die Quantität

  • Jeder darf sich entwickeln, wie es ihm entspricht, unterschiedliche Niveaus spielen keine Rolle

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WEITERE KENNTNISSE UND ERFAHRUNGEN

Taiji Qi Gong – Dr. Jorgos Pappas, 2020

  • Atemübungen im Stil des Taiji Chi / Qi Gong

  • «Die Seidenraupenübung“, den kosmischen Qi sammeln und die sieben Chakren (das Drüsensystem) ergießen.

  • Taoistische Meditationen, welche die Meridiane des Körpers öffnen. Sie führen auf einer natürlichen Art zu dem speziellen „Qi Gong – Zustand“, einem tiefen Ruhezustand, der zum Wohlbefinden und zur ganzheitlichen Selbsttherapie beiträgt.

  • Der Kleiner Himmlischer Energiekreislauf

  • Selbstmassage des Gesichts und des Kopfes die die Sinne fördert und die inneren Organe revitalisiert; ein ausgezeichnetes „Kosmetikum“ für Gesicht und Haut.

  • Eine spezielle Magen- und Unterbauchmassage zur Kräftigung des Verdauungs- und Nervensystems

  • Die Theorie der „Fünf Elemente“ und ihre Anwendung im Alltag

  • Die „Sechs heilenden Laute“

 
Chan Mi Gong (Wirbelsäulen oder Buddhistisches Qi Gong) – Lucy Ratzel, 2018

  • In den 9 einfachen „Dantian-Übungen“ können wir das Gefühl des Verbundenseins erfahren. Das Erleben ein Mikro-Kosmos im Makro-Kosmos zu sein, ist eine der wesentlichen Auswirkungen dieser uralten Übungsreihe. Dazu gehört auch ein tiefes Erspüren von Yin und Yang und das Verständnis, dass alles im Wandel ist.

  • Die „Meisterübung mit den Elementen“ ist ein Bewegungsablauf, indem wir uns aus dem Herzen heraus mit dem Qi des Wassers, des Himmels, der Natur und der Erde verbinden.

  • Die „Reinigung des Körpers“ bezieht sich auf das Meridian-System. Die Meridiane werden von trübem Qi gereinigt und durch frisches Qi genährt. Ausserdem wird die Wirbelsäule für weitere Übungen vorbereitet.

  • Die „Lichtquelle“ lässt uns kosmisches Qi durch den Bai Hui einatmen und mit dem Atem im Körper verteilen. Wir dehnen dieses Licht wie eine Lichthülle aus, die uns energetisiert.

  • In „Die 4 Basisübungen des Chan Mi Gong“ erleben wir unsere Wirbelsäule neu wieder. In einem tiefen Entspannungszustand wellen, pendeln und drehen wir die Wirbelsäule, damit sie sich dann, in der freien Bewegung, selbst entwinden kann.